Sonderausstellung: Günzburger Stadtansichten

Aktuelles am Februar 2016 ,

oberes Tor Günzburg historisch

Heimatmuseum Günzburg: Sonderausstellung Günzburger Stadtansichten

Wie hat Günzburg vor 200 Jahren ausgesehen?  Fotos aus jener Zeit gibt es nicht. Wohl aber Gemälde, Zeichnungen und Drucke. Einige Werke aus dem frühen Biedermeier sind bei einer Sonderausstellung mit dem Titel „Günzburger Stadtansichten“ im Heimatmuseum zu sehen. Natürlich auch Werke aus jüngerer Zeit – geschaffen von heimischen und auswärtigen Künstlerinnen und Künstlern.

 

60 Werke mit interessanten Ansichten:  Günzburg in der Zeit der Postkutschen

Kombosch-GuenzburgDie Sonderausstellung hat Museumskurator Rudolf Kombosch, der stellvertretende Vorsitzende des Historischen Vereins Günzburg, zusammengestellt. Etwa 60 Gemälde, Zeichnungen und Drucke verschiedener (Stil-)Epochen sind bis auf Weiteres im Rokokosaal und im Barocksaal des Heimatmuseums in der Rathausgasse zu sehen.

Die ausgestellten Werke sind allesamt im Besitz des Historischen Vereins. Die meisten Exponate hat der Verein im Laufe der Jahrzehnte käuflich erworben, andere sind Schenkungen Günzburger Bürgerinnen und Bürger, wie Rudolf Kombosch dankbar vermerkt.

Die meisten Ausstellungsstücke waren in der Vergangenheit nur selten zu sehen. Überwiegend schlummerten sie im Depot des Historischen Vereins. Umso interessanter ist ein Blick auf die Gemälde, Zeichnungen und Drucke. Sie zeigen Günzburg zur Zeit der Postkutschen oder den Marktplatz, als das im Jahre 1868 abgerissene Obere Stadttor noch stand, aber auch An- und Einsichten auf bauliche oder verkehrstechnische Sünden aus jüngerer Zeit. Die Ausstellung ist eine kurze, aber aufschlussreiche Reise in die Günzburger Vergangenheit.

 

Jetzt besuchen: Im Heimatmuseum Günzburg

Die Ausstellung „Günzburger Stadtansichten“ ist im Heimatmuseum, Rathausgasse 2, zu sehen. Geöffnet ist das Museum samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr.

 

Von Walter Kaiser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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